Surfen in San Diego

Sprachtrip nach San Diego – Gastautor David war für euch vor Ort!

Bei Doyoudare geht es ja seit einigen Wochen viel um das Thema Sprachen unterwegs. Vor Kurzem habe mir deshalb von den Sprachdirekt-Reiseprofis ein paar echte nützliche Tipps über’s Sparchenlernen “on the road”, also erst auf der Reise selbst geholt. Genauer gesagt ging es um Sprachferien in Kalifornien. Jetzt wollte ich es aber noch ein bisschen genauer wissen und habe mir deshalb jemanden gesucht, der aus erster Hand von seinen Erfahrungen berichten kann: Gastautor David hat sich ganz nach dem Motto von Doyoudare (zu)getraut, ganz neue Wege zu gehen! Ganz persönlich berichtet er euch über seine Entscheidung für einen Trip nach San Diego!

“Hallo zusammen,

Ich bin David, 19 Jahre jung. In meinem Bericht geht es um meine echt tolle Zeit in San Diego und vorallem darum wieso gerade eine Sprachferien meine Tour so besonders gemacht hat. Viel Spaß beim Lesen!

Abi geschafft – Was nun?

Nach meinem Abi im Frühjahr 2015 wusste ich zunächst nicht, was ich denn nun mit meinem Leben anstellen soll. Ausbildung, Praktikum, Studium oder gar duales Studium?! Irgendwie war es mir für diese Entscheidung noch zu früh und ich wollte einfach etwas ganz anderes machen. Da ich auf der einen Seite Lust hatte, herzumreisen und etwas von der Welt zu sehen, aber auch meinem Lebenslauf etwas Gutes tun wollte, kam ich auf die Idee, einen Sprachurlaub zu buchen.

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Wo mein Englisch aufpolieren? Die Qual der Wahl

Ohne lange zu überlegen war mir eigentlich sofort klar, dass ich mein Englisch aufpolieren und deshalb in ein englischsprachiges Land wollte – doch wie sollte man da genau vorgehen und über welche Organisation die Sprachurlaub buchen?! Das war eigentlich die schwierigste Frage, da ich bis dato absolut gar keine Ahnung hatte, welches von den vielen Angeboten nun auch das halten würde, was es versprach. Nach etwas Recherche im Internet bin ich mich dann – im Nachhinein glücklicherweise – auf Sprachdirekt gestoßen. Die Bewertungen waren allesamt positiv, weshalb ich mich für ein erstes telefonisches Beratungsgespräch entschied. Frau Haschke, die ihr ja bereits aus dem Interview hier bei Doyoudare kennt, hat mich als Expertin dann sehr schnell für die USA begeistern können. Anschließend ging es „nur“ noch darum, welche Stadt es denn werden soll – das war dann keine leichte Entscheidung, da selbst in den USA das Angebot wirklich groß ist: Boston, New York, Miami, Los Angeles oder San Francisco? Aus dem Bauch heraus habe ich mich nach einigen Tagen für San Diego, die Millionenstadt im Süden Kaliforniens, entschieden – und das habe ich dann auch wirklich nicht bereut!

Lockere Atmosphäre in der Sprachschule

Relativ kurzfristig buchte ich dann nur fünf Wochen im Voraus meinen semi-intensiv Englischkurs. 24 Unterrichtseinheiten pro Woche, drei Wochen lang – da würde ich dann schon einiges zu tun bekommen!

Ich reiste vier Tage vor Kursstart an, um am Montagmorgen in der Sprachschule keinen zu großen Jetlag zu haben und war die ersten Nächte in einem selbstgebuchten Hotel untergebracht. In der Sprachschule wurde ich an der Rezeption gleich sehr herzlich in Empfang genommen und fühlte mich sofort willkommen – das war echt ein cooles Gefühl! Anschließend stand dann die erste Stunde im Sprachkurs auf dem Programm und ich lernte die anderen Sprachschüler und unseren Lehrer kennen. Alle waren super nett und ich von Anfang an nie das Gefühl, dass es sich um ein Schüler-Lehrer-Verhältnis handelt, sondern eher um ein Kumpel-Verhältnis – da macht doch das Lernen gleich viel mehr Spaß, oder nicht? Das sollte sich auch in den nächsten Wochen nicht ändern. Der Englischunterricht an sich war interessant gestaltet und deckte viele verschiedene Themen, wie z.B. die amerikanische Kultur, ab. Natürlich haben wir auch viel gelernt und mein Englisch hat sich in dieser Zeit merklich verbessert und auch deutlich mehr als es in Deutschland in drei Wochen Schulunterricht der Fall war. Wieso bin ich auf die Idee mit der Sprachreise nicht ein paar Monate eher gekommen?! Dann wäre mein Englisch-Abitur sicher besser ausgefallen…

Alles andere als Schule - Sprachunterricht in San Diego
Alles andere als Schule – Sprachunterricht in San Diego

Nun zu meinen Mitschülern: Schon am ersten Tag lernte ich nette Leute aus ganzer Welt kennen, mit denen ich am Abend um die Häuser zog. Ich habe also gleich Anschluss gefunden und fühlte mich während meines kompletten Aufenthalts in San Diego nie allein. Meine neuer Freundeskreis war total international: Skandinavier, Asiaten, Südamerikaner… da war wirklich jede Ecke der Welt vertreten! Mit Leuten, die ich in meinem Sprachkurs kennengelernt habe, bin ich übrigens heute noch in Kontakt, sodass mir meine Reise nach Kalifornien auch viele neue Freunde beschert hat. Ich habe meinen Kumpel aus Mexico, Victor, sogar zu Besuch nach Deutschland eingeladen. Anschließend werde ich ihn diesen Herbst in Mexiko besuchen. Mein und sein Englisch sind bereits ziemlich gut, so dass wir gar keine Probleme mehr haben, uns zu verständigen. Und bei meiner Reise nach Mexiko werde ich wohl auch die ersten Brocken Spanisch aufschnappen können!

Leben wie die “Locals”: Einfach wie zu Hause bei meiner Gastfamilie

Nun möchte ich noch von meiner Gastfamilie berichten, denn meine Gasteltern Michael und Hillary und ihr 15-jähriger Sohn Steven haben mich wirklich toll aufgenommen! Das von Hillary gekochte Essen war echt super und hat überhaupt nicht das Klischee bestätigt, dass Amerikaner sich nur von Fastfood ernähren. Und mit Steven und Michael habe ich – ganz untypisch für Amerikaner – viele Fachgespräche über Fußball führen können, da die beiden sehr am deutschen Nationalsport interessiert sind. Aufgrund der Tatsache, dass ich bei richtigen „Locals“ gewohnt habe, war ich natürlich immer bestens versorgt was Geheimtipps für Unternehmungen in und um San Diego angeht. Kurzum: Ich habe mich bei meiner Gastfamilie einfach sauwohl gefühlt!

Um mich bei Hillary für ihre leckeren Mahlzeiten zu bedanken und um der Familie einen Eindruck zu vermitteln, was wir Europäer essen, habe ich für die Drei an einigen Abenden auch Gerichte aus dem “Kitchen 2 Go”-Kochbuch zubereitet. Das ist ein speziell für junge Leute aus Deutschland geschriebenes Kochbuch in Deutsch und Englisch mit eben typischen Rezepten aus Deutschland und Europa und ein prima Geschenk für die Gastfamilie im Ausland. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, da die Rezepte einfach, aber auch lecker sind!

Sprachreise San Diego
Neue Freudne für’s Leben!

Wehmütiger Abschied aus San Diego

Nach drei Wochen war es dann aber leider so weit, dass ich Abschied nehmen musste von San Diego, meiner Gastfamilie und meinen Mitschülern. Das war sicherlich ein trauriger Moment, aber ich kann sagen, dass ich mit sehr schönen Erinnerungen und stark verbesserten Englischkenntnissen wieder nach Deutschland zurückgekehrt bin. Ich habe keine Minute meiner Sprachreise bereut!

Abschließend möchte ich bei euch für das Interesse an meinem Bericht bedanken – ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen! Mein Dank gilt auch meiner Gastfamilie, der Sprachschule in San Diego, meinen Mitschülern und natürlich Sprachdirekt, die allesamt meine Sprachferien unvergesslich machten!

Euer David”

Gewinnspiel: Doyoudare und Sprachdirekt verlosen ein “Kitchen-2-Go” Kochbuch!

Gewinnt das Mitbringsel für eure Sprachreise!

Wer jetzt schon angefangen hat, seine Koffer für San Diego zu packen: Macht doch gleich mit beim Gewinnspiel! Dann  könnt ihr nämlich gleich noch das Kochbuch “Kitchen-2-Go” für Eure Gastfamilie oder neuen Freunde miteinpacken.

Beantwortet einfach im Kommentar folgende zwei Fragen bis zum 15.April 2015:
Welche Reiseziele in den USA bietet Sprachdirekt an und wohin würdet ihr am liebsten reisen?

Und zu guter Letzt möchte ich noch David danke sagen – für einen tollen Bericht hier bei Doyoudare: Es ist nie zu spät aber auch nie zu früh, sich auf neue Wege zu wagen!

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         Der Blog für Work-a-Hippies und solche, die es werden wollen.

 

 

 

4 thoughts on “Sprachtrip nach San Diego – Gastautor David war für euch vor Ort!

  1. Sprachdirekt bietet Reisen in die Städte Boston, New York, Miami, Los Angeles, San Francisco & San Diego an, wobei New York das von mir favorisierte Ziel darstellt!

  2. Antwort: Boston, New York, Miami, Los Angeles San Diego und San Francisco – ich würde nach Miami reisen.

  3. Boston, New York, Miami, Los Angeles, San Francisco und San Diego sind die Reiseziele von Sprachdirekt. Bei mir steht L.A. ganz oben auf der Wunschliste!

  4. Liebe Elli, Heinzinger und Falko,

    Vielen Dank an euch für’s Mitspielen! Der glückliche geloste Gewinner ist: Falko!
    Doyoudare und Sprachdirekt sagen: Herzlichen Glückwunsch!

    Schreib’ doch bitte eine kurze E-mail an mich, damit Dir Sprachdirekt Dein Kochbuch gleich nach Hause senden kann. (contact (c) doyoudare.de)

    Beste Grüße und einen frohen 1. Mai wünscht euch
    Eure Miriam, Eure Doyoudare

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